Viola Herzig-Danielson

Winnetou in Phantásien

Interaktion von Bibliotherapie und Literatur- wissenschaft am Beispiel der "Winnetou"- Trilogie von Karl May und des Romans "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende

Paperback, 17 x 24 cm, 185 S., ISBN 3-934632-06-8, EAN 9783934632066, € 24,50 (D) (bestellen)

1852 empfahl Joseph von Eichendorff seiner Schwester, die an Depression litt, unter therapeutischem Aspekt die Lektüre von Adalbert Stifters Novellensammlung „Bunte Steine“. 1916 prägte in den USA Samuel Mc Chord Crollers dafür den Begriff „Bibliotherapie“. Seitdem befassen sich vor allem Psychologen mit dem Medium Buch als Therapiemittel.

Am Beispiel zweier bekannter Jugendbücher, der Winnetou-Triologie von Karl May und Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ fragt die Verfasserin dieses Buches nach der Rolle der Literaturwissenschaft im Prozess der Bibliotherapie und zeigt auf, wie wichtig das hermeneutische Verfahren der Literaturwissen- schaft hier sein kann.

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