Jörg Ulbert  / Lukian Prijac (dir. / Hg. / eds.)

Consuls et services consulaires au XIXème siècle - Die Welt der Konsulate im 19. Jahrhundert - Consulship in the 19th Century 

Hardcover/Fadenheftung, 17 x 24 cm, französisch / deutsch / englisch, 522 Seiten, 14 Abb., Sach-, Orts- und Namensregister, ISBN 3-934632-28-9, EAN 9783934632288, € 49,90 (D)  (bestellen)

Das moderne Konsularwesen entstand während des Mittelalters im nördlichen Mittelmeerraum. Zwischen 1650 und 1800 richten alle großen europäischen Länder Konsulate ein. Im 19. Jahrhundert erreicht das Konsularwesen schließlich seine Blüte. Ständig steigende Außenhandelsvolumina, das Ausgreifen der Kolonialreiche, die rasante Zunahme der Migrationsströme aber auch das Entstehen neuer unabhängiger Staaten, vor allem in Nord- und Südamerika, führen nun zu einer Vervielfachung der konsularischen Vertretungen in der Welt.

Waren diese bislang den seefahrenden Staaten vorbehalten, so bauen nun selbst Länder ohne Zugang zum Meer wie etwa die Schweiz, Württemberg oder Bayern Konsularnetze auf. Vornehmlich mit der Vertretung der wirtschaftlichen und manchmal auch der politischen Interessen seines Entsendestaats sowie der Betreuung von durchreisenden Landsleuten betraut, wird der Konsul zur Triebfeder der globalen Expansion des Westens im 19. Jahrhundert.

Während die Konsulargeschichte einiger weniger Länder oder zumindest bestimmter Posten bereits recht gut erforscht ist, existiert bislang keine vergleichende Studie zum Konsularwesen des 19. Jahrhunderts. Dies leistet nun das vorliegende Buch. Die 38 Beiträge behandeln Aspekte der Konsulargeschichte von 23 Ländern. Die Aufsätze analysieren dabei die Strukturen und Entwicklungen der Konsularwesen, gehen der Anwerbung und Beförderung der Konsuln nach, erklären ihre Aufgaben und Vorrechte, ihre Entlohnung, ihr Verhältnis zu ihrer vorgesetzen Behörde und untersuchen schließlich die Ergebnisse ihrer Arbeit.

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